Name: Felix Schnurbusch

Alter: 33

Werdegang:

  • 2000-2003: Lehre im Hotel Haus Wendler Dortmund
  • anschließend Wehrdienst
  • 2006: Truppenküche – Verantwortung für 5.000 Mittagessen/Tag
  • 2008: Offiziersheim Küchenleitung/ Küchenchef
  • 2008: Schmiede Unna, Küchenchef
  • 2008-2009 Meisterschule/Küchenmeister
  • Diverse Praktika, unter anderem im Ritz Carlton in Venedig und in der Residenz Sonnenalp in Sölden (Österreich)

Auf einen Kaffee mit Felix Schnurbusch…

Hallo Felix! Vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein kurzes Gespräch nimmst! Erzähl mal, wie bist du überhaupt zu Cateringart und damit dann auch zu MISS SOPHI gekommen?

Hi, gerne! Also, das war eigentlich unspektakulär: Ich habe zunächst mal nur auf einer Messe ausgeholfen. Das hat gut gepasst, und dann bin ich als Koch eingestiegen. Mittlerweile bin ich Küchenchef und freue mich auf alle zukünftigen Projekte mit Cateringart – und natürlich auch mit MISS SOPHI!

Was schätzt du an deinem Beruf als Koch am meisten?

Meine Arbeit ist unglaublich vielfältig und ich habe großen kreativen Freiraum. Wir kochen hier ja keinen Einheitsbrei, sondern es passiert immer etwas Neues: wechselnde Locations, besondere Events, außergewöhnliche Wünsche, interessante neue Leute. Das macht einfach Spaß! Darüber hinaus gefällt mir, dass bei Cateringart sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit und auf die Verwendung von frischen, regionalen Produkten in hoher Qualität legen.

Du hast ja kürzlich ein Gericht eigens für MISS SOPHI kreiert.
Woraus setzt sich deine Speise zusammen?

Es ist eine außergewöhnliche Kombination: Kalbsbäckchen mit Asiasalat, dazu Tapioka -Kaviar sowie weißes Rosinengel. Die Kalbsbäckchen werden langsam sauer geschmort und bleiben so ganz weich und saftig.

Das hört sich gut an! Wie bist du auf die Idee gekommen?

Also, Schmorbraten wird ja hier im Rheinland traditionell zu Feiertagen gegessen. Bei neuen Gerichten nehme ich gerne einen solchen regionalen Bezug und kombiniere die Tradition mit etwas Neuem, Außergewöhnlichem. Hier trifft der klassische Schmorbraten auf den etwas schärfer schmeckenden Tapioka Kavier, der wiederum super zu dem asiatischen Salat passt. Das stärkereiche Tapioka harmoniert sehr gut mit der Süße der weißen Rosinen. Die Zutaten sind eigentlich ganz einfach, aber die Kombination macht den Unterschied!

Was gefällt dir an MISS SOPHI?

MISS SOPHI ist eine tolle neue Herausforderung! Wenn wir mit dem Foodtruck unterwegs sind, haben wir ja keine Riesenküche dabei, sondern müssen uns auf das Wesentliche besinnen. Das finde ich sehr inspirierend. Darüber hinaus finde ich super, dass wir mit MISS SOPHI jetzt eine Plattform haben, mit der wir spannende neue Kooperationen eingehen können. Ich bin echt gespannt darauf, was da noch so alles kommt!

Was wünschst du dir beruflich für die nächsten fünf Jahre?

Ich hoffe, die Zeit zu finden, weiter an meiner kreativen Küche zu arbeiten und mich fachlich weiter zu verbessern. Damit dann eine neue Perspektive auf die Basics zu bekommen – und die dann einfach mal auf den Kopf zu stellen.

Ansonsten kann es gerne so weitergehen: zusammen mit meinen super Kolleginnen und Kollegen weiter kulinarisches Neuland betreten.

Zum Schluss – verrate uns doch mal, was du jemanden sagst, der neu zu Cateringart in die Küche kommt.

Haha, okay! Vielleicht: „Mach doch lieber erst einmal einen schönen Soßenansatz, bevor du mit der Molekularküche anfängst!“ Das ist wahrscheinlich auch so etwas wie mein Motto: Erstmal das kleine Einmaleins richtig gut können – und dann steht dir die Welt offen!